sibylle gfellner

studium der theaterwissenschaft und lateinamerikanistik FU berlin

magisterarbeit: frauentheater in mexiko

schauspielausbildung am INAC berlin

gesangsunterricht bei sabine hettlich und sam thiel

ausbildung zur lehrerin der alexandertechnik 

mitglied des ATVD (Alexander-Technik Verband Deutschland)

assistentin in der ausbildungsklasse der alexander-technik schule berlin von jörg aßhoff

seit 2016 ausgebildete bodilancetrainerin

 

2016-2017 alexandertechniklehrerin an der nürtingen-grundschule berlin kreuzberg

 

2015-2017 kursleiterin für alexandertechnik gemeinsam mit teresa wiesehöfer an der FU berlin

 

seit 2017 kursleiterin an der HU berlin

 

gruppenworkshops und projekte sowohl mit Kindern als auch mit Erwachsenen

 

seit 2019 alexandertechnik und meditation am SPZ charité für kinder und jugendliche mit chronischen kopfschmerzen

 

regelmässige fortbildungen u.a. yael tam (jerusalem)

 

seit 2017 forbildung bewegungsevolution martina kunstwald, bremen

 

seit 2019 fortbildung therapeutisches bogenschiessen

     

sprachen in denen ich unterrichte: deutsch, spanisch, englisch, französisch

 

ich habe 2 wundervolle kinder


Ich bin in Madrid geboren und komme aus einer Familie mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. Meine Mutter ist als Kind aus Ostpreußen geflohen und mein Vater ist Honduraner mit österreichisch, englisch und indigenen Wurzeln (Maya). Schon von klein auf hat mich das Thema wo wie was ist mein Raum ?  beschäftigt. Wer bin ich und wo gehöre ich hin? Die kulturelle Identität war für mich gar nicht so klar definierbar. Ich habe mich sozusagen durch Anpassung unsichtbar gemacht und bin in meine Vorstellungswelten geflüchtet und war oft unsagbar traurig und manchmal exaltiert ohne Bodenhaftung.

Seitdem bin ich auf der Suche nach einem Weg in dem ich beides vereinbaren kann. Ich sein, was auch immer das bedeutet, und gleichzeitig in und mit der Außenwelt sein. 

Meine Großmutter Ines Sheran aus Honduras, die als Heilerin bis zu ihrem Tod arbeitete, antwortete mir auf meine Frage was sie denn da eigentlich tun würde lapidar mit der Aussage "mental power".  Sie versetzte sich in einen Zustand der absoluten Versunkenheit, dabei kritzelte sie unleserliche Zeichen auf Papier. Eine geistige Klarheit tauchte wie aus dem Nichts in und aus ihr auf, ein profundes Wissen trat hervor. Sie hatte ihre Form des Nicht-Tuns des Non-doing gefunden.

Ich war damals Anfang 20 und habe die Dimension und Weisheit ihrer Antwort erst ein paar Jahre später erahnen können als ich während meiner 1. Schwangerschaft mit der Alexandertechnik in Kontakt kam. Ich konnte auf einmal  meinen Gedanken beim Entstehen zugucken.  Ich hatte einen Raum gefunden, in dem ich ganz still war und gleichzeitig total verbunden mit der Welt. Wie in den besten Zeiten meiner Kindheit.